Polterholz, was ist das?

Was ist genau mit Polterholz gemeint?

Helmut R. fragt:

Was ist eigentlich Polterholz? Mir sind in einigen Fachzeitschriften schon mal die Begriffe Polterholz und Polter untergekommen, erklärt hat sie aber niemand. Jetzt wüsste ich gerne, was darunter zu verstehen ist.

Brennholzpreise.de antwortet:

Polterholz hat jeder schon einmal gesehen, der durch eine Waldstraße gelaufen oder gefahren ist. Das sind die Sammelplätze von geschlagenem Holz aus den Wäldern.

Woher kommt der Begriff

Das aneinanderschlagende Geräusch beim stapeln oder transportieren des Holzes klingt wie poltern, daher der Name Polterholz. In manchen Regionen sagt man auch Polder oder Holzpolder dazu. Die Sammelplätze werden durch eine Polternummer gekennzeichnet an denen die Stämme, bzw Stammholz „gepoltert“ werden, wie es im Fachjargon heißt.

Lagerung der Polter

Der oder auch das Polter ist ein Teillager, das je nach Anforderung unterschieden werden. So kann ein Polter mehrschichtig übereinander gestapelt liegen oder seitlich aneinander gereiht und längs aneinandergeschoben sein um Platz zu sparen. Liegen die Stämme einschichtig beieinander (Einschicht- oder Fahrpolter), wird zwar viel Platz benötigt, sind aber dann besser zugängig für Vermessungsarbeiten und Gütebeurteilung.

Die Vermarktung von Polterholz

In den südlichen Regionen Deutschlands versteht man unter dem Begriff Polter ein Holzmaß. Dort wird gemessen an der Norm (Stamm ohne Äste),  die Polter verkauft oder versteigert. Die Abgabe der Menge erfolgt über einen Festmeter. In der Regel muss sich der Käufer selbst um den Abtransport und die Stückelung kümmern. Mit dem entsprechenden Werkzeug (Kettensäge und Spaltaxt), kann der Verbraucher viel Geld sparen, wenn er sich sein Kaminholz selbst portioniert.

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