Brennholz so teuer wie nie

Brennholz Preise steigen

Brennholz ist so teuer wie nie zuvor! Wenn man sich die aktuellen Brennholzpreise anschaut sieht man wie die Kurve nach oben schnellt. Momentan ist Brennholz so teuer wie nie zuvor, lässt man die Nachkriegsjahre mal außen vor.

Auf Grund des aktuell sehr hohen Nachfragedrucks liegen die Brennholzpreise bei einem durchschnittlichen Preis von 81 Euro pro Schüttraummeter. Die günstigen Preise für Kaminöfen und der letzte lange Winter treiben die Anzahl der Brennholz Konsumenten nochmals in die Höhe. In den einschlägigen Baumärkten gibt es Kaminöfen schon für unter 200 Euro.

Verstärkt kommt auch eine große Nachfrage nach Holz aus den Hackschnitzel-Betrieben, die das Brennholz Angebot nochmals verknappen und die Brennholzpreise steigen lassen.

Auch Nadelholz als Brennholz nutzen

Die überwiegende Mehrheit der Brennholz Nutzer bevorzugt das gute alte Buchen- oder Eichen Brennholz. Es ist eine Überlegung wert, von diesem Gedanken abzurücken und vermehrt Nadelholz für den geschlossen Kaminofen einzuplanen. Wenigstens ein prozentualer Anteil am Brennholz sollte aus Nadel oder Weichholz bestehen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Nadel Feuerholz oder Weichholz wie Pappel, Weide und Erle ist um ein Vielfaches günstiger zu bekommen als hartes Kaminholz wie Buche oder Eiche. Teilweise bekommt man Pappel oder Weiden Brennholz sogar geschenkt. Die Rundholzpreise für Nadelholz sind fast um die Hälfte günstiger als Buchen oder Eichen Rundholz.

Mit allen drei Weichholzarten habe ich jeweils einen Winter den Kaminofen beheizt und gute Erfahrungen damit gemacht. Die Fixierung ausschließlich auf hartes Ofenholz hat meines Erachtens den Höhepunkt bei vielen längst überschritten.

Brennholz aus dem Privatwald

Man ist versucht zu glauben, das Selbstwerber ihr Brennholz nur beim örtlichen Förster beziehen können. Ein Irrtum: Vielerorts gibt es großflächige Privatwälder, deren Besitzer es den Kommunen gleich tun, und ihr Brennholz den Selbstwerbern zur Verfügung stellen. Fragen hilft: man muss sich nur mit den Jägern oder mit den Bauern unterhalten und man erfährt einiges über verschiedenste Besitzstände der örtlichen Wälder.

Brennholz Einkaufsgemeinschaft

Man liest inzwischen viel über Brennholz Einkaufsgemeinschaften. Hier schließen sich gleichgesinnte aus der Nachbarschaft oder eines Ortsteiles zusammen und suchen gemeinsam nach Preisgünstigen Bezugsmöglichkeiten von Brennholz. Es muss ja nicht immer fix und fertiges, gesägt und gespaltenes Brennholz sein. Zum Beispiel könnte man über eine LKW Lieferung Stammholz nachdenken, die gemeinsam verarbeitet und anschließend aufgeteilt wird. Ein weiterer Vorschlag ist der Bezug von Brennholz aus Polen, der aber wegen der hohen Transportkosten und der damit verbundenen Umweltverschmutzung mit Recht sehr umstritten ist.

Alternativen zum Brennholz

Wenn die Brennholz Preise weiter in die Höhe schnellen, bieten sich manche Alternativmöglichkeiten zum heizen mit Brennholz. In Werbeprospekten, -auch von größeren Discountern- findet man letzthin häufiger Holzbrikett im Angebot. Baumärkte bieten preiswerte Pelletöfen, oder auch der Ethanol Kamin ist eine weiterer Weg, dem Brennholz auszuweichen. Die Universität Freiburg bietet ein Zentrum für alternative Energien, dort findet man sichelich weitere Alternativen zum Brennholz. 

Zusammenfassung

Wenn das Brennholz teuer wird, macht man sich Gedanken über günstige Einkaufsmöglichkeiten, oder Alternativen zum althergebrachten Buchen Brennholz. Eine Alternative könnte zum Beispiel der Einkauf beim Privatwald-Besitzer sein, eine zweite Alternative ist der Bezug von Nadel Brennholz, oder weichem Brennholz wie Papel oder Weide. Auch den Kauf von Brennholz über Einkaufsgemeinschaften kann man in Betracht ziehen.

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